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Johanniskraut – Botanische Illustration
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Heilpflanzen

Johanniskraut

Hypericum perforatum · Johanniskrautgewächse (Hypericaceae)

Sonnenkraut mit leuchtend gelben Blüten – traditionell bei leichten depressiven Verstimmungen.

Wesen

01

Geschmack

Bitter, leicht harzig.

02

Wirkung

Stimmungsaufhellend, beruhigend, entzündungshemmend, hautregenerierend (Rotöl).

03

Verwendung

Als standardisierter Tee/Extrakt innerlich; als Rotöl äußerlich für Haut und Narben.

04

Herkunft

Europa

Passt gut zu

OlivenölLavendelMelisse

Saison

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wirkung & Anwendung

Wobei dir diese Pflanze helfen kann

  • Haut

    Pflegt gereizte Haut, unterstützt bei kleinen Wunden, Rötungen und Ekzemen.

  • Immunsystem

    Stärkt die Abwehrkräfte – bei Erkältungen und Infekten.

  • Entzündung

    Wirkt entzündungshemmend – innerlich wie äußerlich.

  • Stress

    Beruhigt die Nerven – bei Anspannung, Unruhe und Sorgen.

Traditionelle Anwendung – ersetzt keine ärztliche Beratung.

Hilft bei

Vorsicht – nur mit Fachwissen anwenden

Indikationen & Kontraindikationen

Traditionell eingesetzt bei

  • Leichte bis mittlere Depression
  • nervöse Unruhe
  • Nervenschmerzen
  • Wundheilung (Öl)

Nicht anwenden bei

  • Wechselwirkung mit vielen Medikamenten (Pille, Antidepressiva, Blutverdünner)
  • Photosensibilisierung – Sonne meiden

Traditionelle Anwendungshinweise – ersetzt keine ärztliche Beratung.

Anwendung & Dosierung

So wendest du sie an

  • Tee

    Johanniskraut-Tee

    Bei nervöser Unruhe und leichter Verstimmung.

    Dosis
    2 TL Kraut pro Tasse
    Zubereitung
    10 Min. ziehen
    Häufigkeit
    2–3× täglich, Wirkung nach 2–3 Wochen
  • Öl

    Rotöl (Johanniskrautöl)

    Bei Muskelkater, Verbrennungen und Nervenschmerzen.

    Dosis
    Blüten in Olivenöl 6 Wochen in der Sonne ausziehen
    Häufigkeit
    2× täglich einreiben – Sonne meiden!

Richtwerte für erwachsene Anwender – ersetzt keine ärztliche Beratung.

Über die Pflanze

Johanniskraut

Johanniskraut blüht um den Johannistag (24. Juni) und ist die am besten erforschte pflanzliche Hilfe bei leichten bis mittleren depressiven Verstimmungen. Hält man die Blätter gegen das Licht, sieht man kleine Punkte – die Öldrüsen.

Aufbau der Pflanze

Wuchs
Aufrechte, mehrjährige Staude
Höhe
30–90 cm
Blätter
Klein, oval, mit durchscheinenden Öldrüsen ('perforatum')
Blüten
Leuchtend gelb, fünfblättrig, beim Zerreiben rot
Wurzel
Kurzes Rhizom mit feinen Wurzeln

Wirkstoffe

Inhaltsstoffe & Wirkstoffe

Die wichtigsten Moleküle und Stoffgruppen, die Johanniskraut so wirksam machen.

01

Naphthodianthron

Hypericin

Stimmungsaufhellend, antiviral

02

Phloroglucinderivat

Hyperforin

Wirkt auf Neurotransmitter

03

Polyphenol

Flavonoide

Antioxidativ

04

Tannine

Gerbstoffe

Wundheilend

Anbau & Standort

Anbau

Sonnig, trocken, durchlässig. Wächst auf Wiesen und Wegrändern.

Ernte & Sammeln

Ernte

Blühende Triebspitzen rund um den Johannistag (Ende Juni).

BlütenTriebspitzen

Hinweise & Vorsicht

Macht die Haut lichtempfindlich (Photosensibilisierung). Wechselwirkungen mit vielen Medikamenten (z. B. Pille, Antidepressiva, Blutverdünner) – nicht unkontrolliert einnehmen.

Rezepte

Rezepte mit Johanniskraut

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