



Heilpflanzen
Salbei
Salvia officinalis · Lippenblütler (Lamiaceae)
Silbrig-grüne Blätter mit samtiger Oberfläche, ein klassisches Heil- und Küchenkraut.
Wesen
Geschmack
Würzig-bitter, leicht kampferartig.
Wirkung
Wirkt entzündungshemmend, hilft bei Halsschmerzen und beruhigt den Magen.
Verwendung
In Butter zu Pasta, zu Saltimbocca, als Tee oder zum Gurgeln.
Herkunft
Mittelmeer
Passt gut zu
Saison
Über die Pflanze
Salbei
Salbei trägt seinen Namen vom lateinischen 'salvare' – heilen. Im Mittelalter war er ein zentrales Klosterkraut. Besonders bewährt bei Halsentzündungen, übermäßigem Schwitzen und in der Küche.
Aufbau der Pflanze
- Wuchs
- Verholzender Halbstrauch, oben krautig
- Höhe
- 30–70 cm
- Blätter
- Länglich oval, runzelig, silbrig-graugrün, samtig
- Blüten
- Violett, in Quirlen, lippenförmig
- Wurzel
- Tiefes, verholztes Wurzelwerk
Wirkstoffe
Inhaltsstoffe & Wirkstoffe
Die wichtigsten Moleküle und Stoffgruppen, die Salbei so wirksam machen.
Ätherisches Öl
Thujon
Antibakteriell (in Maßen anwenden)
Ätherisches Öl
Cineol
Schleimlösend
Phenolsäure
Rosmarinsäure
Antioxidativ, entzündungshemmend
Tannine
Gerbstoffe
Adstringierend, wundheilend
Anbau & Standort
Anbau
Sonnig, durchlässig, kalkhaltig. Alle paar Jahre verjüngen, sonst verholzt der Strauch zu stark.
Ernte & Sammeln
Ernte
Junge Blätter vor der Blüte – ätherische Öle dann am stärksten.
Hinweise & Vorsicht
In Schwangerschaft und Stillzeit, sowie über längere Zeit, nicht hochkonzentriert anwenden (Thujongehalt).
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