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Myrrhe

Heilpflanzen

Myrrhe

Commiphora myrrha · Balsambaumgewächse (Burseraceae)

Aromatisches Harz eines dornigen Wüstenbaums – seit Jahrtausenden in Tempelritualen und in der Heilkunst verwendet.

Wesen

01

Geschmack

Bitter, harzig, leicht scharf mit warmem Nachklang.

02

Wirkung

Entzündungshemmend, antimikrobiell, wundheilend – traditionell für Mund- und Rachenschleimhaut.

03

Verwendung

Als Tinktur zum Pinseln entzündeter Stellen, als Räucherwerk oder verdünnt in Pflegeölen.

04

Herkunft

Arabische Halbinsel, Horn von Afrika

Passt gut zu

WeihrauchSandelholz

Saison

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Über die Pflanze

Myrrhe

Myrrhe wurde bereits im alten Ägypten zur Einbalsamierung und in babylonischen Tempeln als Räucherwerk genutzt. Das Harz tropft aus Rindenverletzungen der Commiphora-Bäume und erstarrt zu rotbraunen Tränen. In der Antike galt sie als ebenso wertvoll wie Gold.

Aufbau der Pflanze

Wuchs
Dorniger, knorriger Wüstenbaum
Höhe
3–5 m
Blätter
Klein, dreiteilig, ledrig
Blüten
Unscheinbar gelblich-weiß
Wurzel
Tiefes Pfahlwurzelsystem

Wirkstoffe

Inhaltsstoffe & Wirkstoffe

Die wichtigsten Moleküle und Stoffgruppen, die Myrrhe so wirksam machen.

01

Ätherisches Öl

Sesquiterpene

Entzündungshemmend

02

Harzsäure

Commiphorsäure

Antimikrobiell

Anbau & Standort

Anbau

Wächst in trockenen, felsigen Halbwüsten. Wildernte aus traditionellen Beständen.

Ernte & Sammeln

Ernte

Die Rinde wird angeritzt, das austretende Harz erhärtet in einigen Tagen zu Tränen.

Harz

Hinweise & Vorsicht

Nicht in Schwangerschaft und Stillzeit anwenden.

Rezepte

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