
Heilpflanzen
Myrrhe
Commiphora myrrha · Balsambaumgewächse (Burseraceae)
Aromatisches Harz eines dornigen Wüstenbaums – seit Jahrtausenden in Tempelritualen und in der Heilkunst verwendet.
Wesen
Geschmack
Bitter, harzig, leicht scharf mit warmem Nachklang.
Wirkung
Entzündungshemmend, antimikrobiell, wundheilend – traditionell für Mund- und Rachenschleimhaut.
Verwendung
Als Tinktur zum Pinseln entzündeter Stellen, als Räucherwerk oder verdünnt in Pflegeölen.
Herkunft
Arabische Halbinsel, Horn von Afrika
Passt gut zu
Saison
Über die Pflanze
Myrrhe
Myrrhe wurde bereits im alten Ägypten zur Einbalsamierung und in babylonischen Tempeln als Räucherwerk genutzt. Das Harz tropft aus Rindenverletzungen der Commiphora-Bäume und erstarrt zu rotbraunen Tränen. In der Antike galt sie als ebenso wertvoll wie Gold.
Aufbau der Pflanze
- Wuchs
- Dorniger, knorriger Wüstenbaum
- Höhe
- 3–5 m
- Blätter
- Klein, dreiteilig, ledrig
- Blüten
- Unscheinbar gelblich-weiß
- Wurzel
- Tiefes Pfahlwurzelsystem
Wirkstoffe
Inhaltsstoffe & Wirkstoffe
Die wichtigsten Moleküle und Stoffgruppen, die Myrrhe so wirksam machen.
Ätherisches Öl
Sesquiterpene
Entzündungshemmend
Harzsäure
Commiphorsäure
Antimikrobiell
Anbau & Standort
Anbau
Wächst in trockenen, felsigen Halbwüsten. Wildernte aus traditionellen Beständen.
Ernte & Sammeln
Ernte
Die Rinde wird angeritzt, das austretende Harz erhärtet in einigen Tagen zu Tränen.
Hinweise & Vorsicht
Nicht in Schwangerschaft und Stillzeit anwenden.
Verwandt
Ähnliche Pflanzen
Bewertungen
Noch keine Bewertung – sei die erste Person.



