
Getreide
Roggen
Secale cereale · Süßgräser (Poaceae)
Robustes Wintergetreide mit langen Ähren und dunkelvioletten, ledrigen Körnern – die Basis für deutsche Krusten- und Vollkornbrote.
Über die Pflanze
Roggen ist kälteresistenter als Weizen und wurde seit der Eisenzeit in Mitteleuropa angebaut. Sein Sauerteig gärt besonders gut und verleiht Brot Würze und Haltbarkeit.
Wesen
Geschmack
Würzig-säuerlich, nussig, leicht bitter und deutlich aromatischer als Weizen.
Wirkung
Reich an Ballaststoffen, B-Vitaminen und Mineralien – liefert langsame Energie und unterstützt die Verdauung.
Verwendung
Mehl für Brot und Brötchen, Schrot für Vollkornprodukte, Flocken für Müsli; Roggenkörner als Backzutat.
Herkunft
Kleinasien, Mitteleuropa
Passt gut zu
Saison
Hilft bei
Küchenkraut – unbedenklich in üblichen MengenIndikationen & Kontraindikationen
Traditionell eingesetzt bei
- Verdauung
- Langsame Energie
- Ballaststoffbedarf
Nicht anwenden bei
- Unverträglichkeit bei Zöliakie (Gluten)
- Reizdarm (Vollkorn in großen Mengen)
Traditionelle Anwendungshinweise – ersetzt keine ärztliche Beratung.
Über die Pflanze
Roggen
Roggen ist kälteresistenter als Weizen und wurde seit der Eisenzeit in Mitteleuropa angebaut. Sein Sauerteig gärt besonders gut und verleiht Brot Würze und Haltbarkeit.
Aufbau der Pflanze
- Wuchs
- Einjährig bis zweijährig, hohle Halme
- Höhe
- 1–2 m
- Blätter
- Lang, schmal, rau, mit charakteristischen Blatthäutchen
- Blüten
- Ähren mit zwei begleitenden Grannen pro Ährchen
- Wurzel
- Flaches, dichtes Wurzelsystem
Wirkstoffe
Inhaltsstoffe & Wirkstoffe
Die wichtigsten Moleküle und Stoffgruppen, die Roggen so wirksam machen.
Ballaststoffe
Pentosane
Binden Wasser, sorgen für saftige Brotkrume
Kohlenhydrate
Amylopektin
Langsame Energiefreisetzung
Vitamine
B-Vitamine
Stoffwechsel und Nerven
Anbau & Standort
Anbau
Lehm- bis Sandböden, mäßig nährstoffreich, kühles Klima; Sähzeit Oktober–November.
Ernte & Sammeln
Ernte
Juli–September, wenn die Ähren goldgelb und trocken sind.
Rezepte
Rezepte mit Roggen
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