



Heilpflanzen
Spitzwegerich
Plantago lanceolata · Wegerichgewächse (Plantaginaceae)
Unscheinbare Wiesenpflanze mit kräftiger Wirkung bei Husten und Insektenstichen.
Wesen
Geschmack
Mild, leicht bitter, pilzartig.
Wirkung
Reizlindernd bei Husten, antibakteriell, juckreizstillend bei Stichen.
Verwendung
Als Tee, Sirup, Frischsaft oder zerriebenes Blatt auf Insektenstiche.
Herkunft
Europa
Passt gut zu
Saison
Über die Pflanze
Spitzwegerich
Spitzwegerich war schon im Mittelalter ein bewährtes Mittel gegen Husten. Seine Schleimstoffe legen sich wie ein Schutzfilm auf die gereizten Schleimhäute, sein Aucubin wirkt antibakteriell.
Aufbau der Pflanze
- Wuchs
- Ausdauernde Rosettenpflanze
- Höhe
- 10–50 cm
- Blätter
- Lanzettlich, mit deutlichen, parallel verlaufenden Rippen
- Blüten
- Bräunliche, walzenförmige Ähren auf langem Stiel
- Wurzel
- Kurzer Wurzelstock mit feinen Wurzeln
Wirkstoffe
Inhaltsstoffe & Wirkstoffe
Die wichtigsten Moleküle und Stoffgruppen, die Spitzwegerich so wirksam machen.
Iridoidglykosid
Aucubin
Antibakteriell
Polysaccharide
Schleimstoffe
Reizlindernd auf Schleimhäuten
Tannine
Gerbstoffe
Adstringierend, wundheilend
Mineralstoff
Kieselsäure
Bindegewebsstärkend
Anbau & Standort
Anbau
Wächst von selbst auf Wiesen, Wegrändern und Rasenflächen. Sehr robust.
Ernte & Sammeln
Ernte
Blätter von Frühling bis Herbst, vor der Blüte am wirksamsten.
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