
Heilpflanzen
Weihrauch
Boswellia sacra · Balsambaumgewächse (Burseraceae)
Heiliges Harz für spirituelle Reinigung, Meditation und Heilzeremonien – seit über 5000 Jahren verehrt.
Wesen
Geschmack
Harzig, zitronig-balsamisch, leicht bitter.
Wirkung
Entzündungshemmend, beruhigend, atemerweiternd – fördert Konzentration und meditative Ruhe.
Verwendung
Als Räucherwerk auf Kohle, als Tinktur oder in Boswellia-Kapseln innerlich bei Gelenkbeschwerden.
Herkunft
Oman, Jemen, Somalia
Passt gut zu
Saison
Über die Pflanze
Weihrauch
Weihrauch zog als kostbarstes Handelsgut die Karawanen über die Weihrauchstraße. In Tempeln Mesopotamiens, Ägyptens und im Mittelmeerraum verband sein Rauch Erde und Himmel. Moderne Forschung bestätigt entzündungshemmende Eigenschaften der Boswelliasäuren.
Aufbau der Pflanze
- Wuchs
- Knorriger Strauchbaum mit papierartiger Rinde
- Höhe
- 2–8 m
- Blätter
- Gefiedert, klein, an Zweigenden gehäuft
- Blüten
- Klein, weiß bis blassgelb
- Wurzel
- Flach, oft in Felsspalten verankert
Wirkstoffe
Inhaltsstoffe & Wirkstoffe
Die wichtigsten Moleküle und Stoffgruppen, die Weihrauch so wirksam machen.
Triterpene
Boswelliasäuren
Stark entzündungshemmend
Diterpen
Incensol-Acetat
Stimmungsaufhellend, beruhigend
Anbau & Standort
Anbau
Wild wachsend in heißen, trockenen Bergregionen.
Ernte & Sammeln
Ernte
Einschnitte in die Rinde, Harztränen werden nach 2–3 Wochen geerntet.
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