



Gemüse
Rhabarber
Rheum rhabarbarum · Knöterichgewächse (Polygonaceae)
Säuerliche Frühlingsstaude mit roten Stangen – botanisch ein Gemüse, kulinarisch ein Klassiker für Kuchen und Kompott.
Über die Pflanze
Rhabarber stammt aus den Bergen Sibiriens und Chinas und wurde dort seit Jahrtausenden als Heilpflanze geschätzt. Die Wurzel war über die Seidenstraße ein begehrtes Handelsgut – wertvoller als Gold.
Wesen
Geschmack
Säuerlich, herb, frisch.
Wirkung
Reich an Vitamin C, Kalium, Ballaststoffen; verdauungsfördernd, leicht abführend.
Verwendung
Geschält und gegart in Kuchen, Kompott, Sirup oder als Chutney.
Herkunft
Sibirien, China
Passt gut zu
Saison
Wirkung & Anwendung
Wobei dir diese Pflanze helfen kann
Verdauung
Beruhigt Magen und Darm – bei Blähungen, Völlegefühl und Krämpfen.
Traditionelle Anwendung – ersetzt keine ärztliche Beratung.
Über die Pflanze
Rhabarber
Rhabarber stammt aus den Bergen Sibiriens und Chinas und wurde dort seit Jahrtausenden als Heilpflanze geschätzt. Die Wurzel war über die Seidenstraße ein begehrtes Handelsgut – wertvoller als Gold.
Aufbau der Pflanze
- Wuchs
- Mehrjährige Staude mit dickem Wurzelstock
- Höhe
- 60–150 cm
- Blätter
- Sehr groß, herzförmig, wellig
- Blüten
- Cremeweiß in großen Rispen
- Wurzel
- Kräftiger Wurzelstock
Wirkstoffe
Inhaltsstoffe & Wirkstoffe
Die wichtigsten Moleküle und Stoffgruppen, die Rhabarber so wirksam machen.
Pflanzensäure
Oxalsäure
Säuerlich; in Mengen kritisch
Vitamin
Vitamin C
Immunstärkend
Glykoside
Anthrachinone
Verdauungsfördernd, leicht abführend (Wurzel)
Anbau & Standort
Anbau
Sonnig bis halbschattig, tiefgründiger humoser Boden; mehrjährig, anspruchslos.
Ernte & Sammeln
Ernte
Stangen von April bis Juni ernten – nie nach dem 24. Juni (Johannistag), Oxalsäuregehalt steigt.
Hinweise & Vorsicht
Blätter sind giftig (hoher Oxalsäuregehalt). Bei Nieren- und Gallenleiden meiden.
Bewertungen
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