



Heilpflanzen
Schafgarbe
Achillea millefolium · Korbblütler (Asteraceae)
Wiesenkraut mit feinen, fiedrigen Blättern und weißen Blütendolden – die Heilerin der Wiesen.
Wesen
Geschmack
Aromatisch, leicht bitter, würzig.
Wirkung
Krampflösend, entzündungshemmend, gallefördernd, blutstillend bei kleinen Wunden.
Verwendung
Als Tee, Tinktur, in Kräuteressig oder Sitzbädern.
Herkunft
Europa
Passt gut zu
Saison
Über die Pflanze
Schafgarbe
Schon Achilles soll Schafgarbe zur Wundheilung verwendet haben – daher der Name 'Achillea'. Sie ist klassisches Frauenkraut und ein wichtiges Heilmittel für Magen und Galle.
Aufbau der Pflanze
- Wuchs
- Ausdauernde Staude
- Höhe
- 20–80 cm
- Blätter
- Sehr fein, mehrfach gefiedert, an Schaffell erinnernd
- Blüten
- Weiße bis rosa, kleine Köpfchen in flachen Dolden
- Wurzel
- Kriechendes Rhizom
Wirkstoffe
Inhaltsstoffe & Wirkstoffe
Die wichtigsten Moleküle und Stoffgruppen, die Schafgarbe so wirksam machen.
Sesquiterpen
Azulene (Chamazulen)
Entzündungshemmend
Sesquiterpenlactone
Bitterstoffe
Verdauungsfördernd, gallefördernd
Polyphenol
Flavonoide
Krampflösend
Tannine
Gerbstoffe
Adstringierend, blutstillend
Anbau & Standort
Anbau
Wiesen, Wegränder, Gärten – sonnig, anspruchslos. Sehr trockenheitsverträglich.
Ernte & Sammeln
Ernte
Blühendes Kraut an sonnigen Tagen.
Hinweise & Vorsicht
Korbblütler – bei Allergie vorsichtig. In der Schwangerschaft zurückhaltend verwenden.
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