



Heilpflanzen
Aprikose
Prunus armeniaca · Rosengewächse (Rosaceae)
Goldorange Steinfrucht – sonnenwarm, samtig, in der Wachau und im Wallis Anbau-Tradition seit Generationen.
Über die Pflanze
Wahrscheinlich aus China, über Armenien (daher 'armeniaca') in den Mittelmeerraum gelangt. Die Wachauer Marille hat geschützte Herkunftsbezeichnung. Aprikosen-Kerne enthalten Amygdalin – in kleinen Mengen aromatisch, in großen giftig.
Wesen
Geschmack
Süß-säuerlich, blumig, samtig.
Wirkung
Reich an Beta-Carotin, Kalium und Eisen; sanft verdauungsfördernd.
Verwendung
Pur, in Knödeln, Marmelade, Likör, Kuchen (Wähe), getrocknet als Snack.
Herkunft
China, Zentralasien
Passt gut zu
Saison
Wirkung & Anwendung
Wobei dir diese Pflanze helfen kann
Verdauung
Beruhigt Magen und Darm – bei Blähungen, Völlegefühl und Krämpfen.
Traditionelle Anwendung – ersetzt keine ärztliche Beratung.
Wirkung des Kerns
Aprikosenkern
Aus den süßen Aprikosenkernen wird ein hochwertiges Öl gepresst, das seit Jahrhunderten in der Hautpflege verwendet wird. Reich an Ölsäure, Linolsäure und Vitamin E – nährend, entzündungshemmend und regenerierend für Haut und Haar.
Einnahme & Anwendung
Aprikosenkernöl auf der Haut
Einige Tropfen kaltgepresstes Aprikosenkernöl abends auf die gereinigte Haut – pflegt trockene, empfindliche und reife Haut, glättet Fältchen und wirkt beruhigend bei Rötungen und Ekzemen.
Süße Kerne als Snack
Nur die süßen Kerne (Mandelaprikose) mahlen und sparsam wie Mandeln verwenden – 2–3 Kerne täglich in Müsli, Backwaren oder als Deko liefern hochwertige Fettsäuren und Vitamin E für Herz und Zellen.
Bittere Aprikosenkerne enthalten Amygdalin und können Blausäure freisetzen – nicht roh essen. Für Verzehr ausschließlich süße Kerne verwenden und die Menge klein halten (max. 1–2 Stück für Kinder, max. 5 für Erwachsene pro Tag).
Traditionelle Anwendung – ersetzt keine ärztliche Beratung.
Über die Pflanze
Aprikose
Wahrscheinlich aus China, über Armenien (daher 'armeniaca') in den Mittelmeerraum gelangt. Die Wachauer Marille hat geschützte Herkunftsbezeichnung. Aprikosen-Kerne enthalten Amygdalin – in kleinen Mengen aromatisch, in großen giftig.
Aufbau der Pflanze
- Wuchs
- Sommergrüner kleiner Baum
- Höhe
- 4–10 m
- Blätter
- Herzförmig, glänzend
- Blüten
- Weiß-rosa Einzelblüten, sehr früh
- Wurzel
- Pfahlwurzel
Wirkstoffe
Inhaltsstoffe & Wirkstoffe
Die wichtigsten Moleküle und Stoffgruppen, die Aprikose so wirksam machen.
Carotinoid
Beta-Carotin
Vitamin-A-Vorstufe
Mineralstoff
Kalium
Entwässernd
Spurenelement
Eisen
Blutbildend (besonders in getrockneter Frucht)
Anbau & Standort
Anbau
Sonnig, geschützt, kalkhaltiger Boden.
Ernte & Sammeln
Ernte
Juni bis August.
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