



Wildkräuter
Bärlauch
Allium ursinum · Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)
Frühlingsbote der Laubwälder mit zartem, knoblauchartigem Aroma und breiten, weichen Blättern.
Wesen
Geschmack
Mild knoblauchartig, frisch, leicht scharf.
Wirkung
Reinigend, blutdrucksenkend, unterstützt die Verdauung und stärkt das Immunsystem.
Verwendung
Roh als Pesto, in Salaten, Quark, Suppen oder als Würze für Kartoffelgerichte.
Herkunft
Europa
Passt gut zu
Saison
Über die Pflanze
Bärlauch
Bärlauch bildet im Frühjahr ganze Teppiche in feuchten Auenwäldern. Sein Name verweist auf den Bären, dem nachgesagt wird, ihn nach dem Winterschlaf zur Reinigung zu fressen. Ein wichtiges Frühjahrskraut für Stoffwechsel und Immunsystem.
Aufbau der Pflanze
- Wuchs
- Krautige, ausdauernde Zwiebelpflanze
- Höhe
- 20–50 cm
- Blätter
- Lanzettlich, weich, hellgrün, mit deutlich erkennbarem Stiel
- Blüten
- Weiße Sterndolden auf dreikantigem Stängel
- Wurzel
- Schmale, längliche Zwiebel mit feinen Wurzeln
Wirkstoffe
Inhaltsstoffe & Wirkstoffe
Die wichtigsten Moleküle und Stoffgruppen, die Bärlauch so wirksam machen.
Schwefelverbindung
Alliin / Allicin
Antibakteriell, blutdrucksenkend
Vitamin
Vitamin C
Stärkt das Immunsystem
Polyphenol
Flavonoide
Antioxidativ, gefäßschützend
Mineralstoff
Mangan
Wichtig für Knochen und Stoffwechsel
Anbau & Standort
Anbau
Schattige, humose, feuchte Standorte unter Laubbäumen. Vermehrung über Samen oder Zwiebeln, braucht Geduld bis zur ersten Ernte.
Ernte & Sammeln
Ernte
Blätter im März/April vor der Blüte. Achtung: nicht mit Maiglöckchen oder Herbstzeitlose verwechseln – Geruchstest ist der wichtigste Hinweis.
Hinweise & Vorsicht
Verwechslungsgefahr mit giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlose. Immer am Knoblauchgeruch erkennen.
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