



Wildkräuter
Löwenzahn
Taraxacum officinale · Korbblütler (Asteraceae)
Allgegenwärtige Wildpflanze mit kräftigem Geschmack – Wurzel, Blatt und Blüte sind essbar.
Über die Pflanze
Der Löwenzahn ist eine vollständig essbare Pflanze. Seine Bitterstoffe regen Leber und Galle an und gelten als wertvoll für eine ausgleichende Frühjahrskur.
Wesen
Geschmack
Bitter, kräftig, leicht nussig.
Wirkung
Anregend für Leber und Galle, verdauungsfördernd.
Verwendung
Junge Blätter im Salat, Blüten als Sirup, Wurzel als Kaffeeersatz.
Herkunft
Europa
Passt gut zu
Saison
Hilft bei
Heilpflanze – bewusst dosierenIndikationen & Kontraindikationen
Traditionell eingesetzt bei
- Verdauungsschwäche
- Leber- & Gallebeschwerden
- Frühjahrskur
- Wassereinlagerungen
Nicht anwenden bei
- Gallenwegsverschluss
- akute Gallensteine
- Magengeschwür
Traditionelle Anwendungshinweise – ersetzt keine ärztliche Beratung.
Anwendung & Dosierung
So wendest du sie an
- Tee
Löwenzahnwurzel-Tee
Regt Leber und Galle an – Frühjahrskur.
- Dosis
- 1 TL Wurzel pro Tasse
- Zubereitung
- 5 Min. köcheln, 10 Min. ziehen
- Häufigkeit
- 2 Tassen täglich, 4 Wochen
- Küche
Löwenzahn-Salat
Junge Blätter mit Zitrone & Öl.
- Dosis
- Zwei Hände voll frische Blätter
- Häufigkeit
- Im Frühjahr 2–3× pro Woche
Richtwerte für erwachsene Anwender – ersetzt keine ärztliche Beratung.
Über die Pflanze
Löwenzahn
Der Löwenzahn ist eine vollständig essbare Pflanze. Seine Bitterstoffe regen Leber und Galle an und gelten als wertvoll für eine ausgleichende Frühjahrskur.
Aufbau der Pflanze
- Wuchs
- Krautige Staude mit Blattrosette
- Höhe
- 10–30 cm
- Blätter
- Tief gezähnt, in grundständiger Rosette
- Blüten
- Leuchtend gelbe Korbblüten, später Pusteblume
- Wurzel
- Tiefe, fleischige Pfahlwurzel mit Milchsaft
Wirkstoffe
Inhaltsstoffe & Wirkstoffe
Die wichtigsten Moleküle und Stoffgruppen, die Löwenzahn so wirksam machen.
Bitterstoff
Taraxacin
Regt Galle und Verdauung an
Ballaststoff
Inulin
Präbiotisch, fördert Darmflora
Mineralstoff
Kalium
Entwässernd, herzunterstützend
Polyphenol
Flavonoide
Antioxidativ
Anbau & Standort
Anbau
Wächst von selbst auf Wiesen, an Wegrändern und im Garten. Tiefwurzler – verbessert verdichteten Boden.
Ernte & Sammeln
Ernte
Junge Blätter im Frühjahr (weniger bitter), Blüten Mai/Juni, Wurzeln im Herbst.
Hinweise & Vorsicht
Bei Verschluss der Gallenwege nicht anwenden.
Bewertungen
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