
Heilpflanzen
Feige
Ficus carica · Maulbeergewächse (Moraceae)
Eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit – süßes, samenreiches Fruchtfleisch in zarter Haut.
Wesen
Geschmack
Honigsüß, blumig, mit feiner Knusprigkeit der Samen.
Wirkung
Reich an Ballaststoffen, Kalium und Eisen – sanft verdauungsfördernd.
Verwendung
Frisch, getrocknet, in Salaten mit Käse, zu Honig und Nüssen oder als Aufstrich.
Herkunft
Vorderasien, Mittelmeerraum
Passt gut zu
Saison
Über die Pflanze
Feige
Bereits in der Jungsteinzeit gezähmt, taucht die Feige in den Mythen Mesopotamiens, Ägyptens und Griechenlands auf. Ihr Milchsaft galt als heilend, ihr süßes Fruchtfleisch als Symbol für Fruchtbarkeit und Wohlstand.
Aufbau der Pflanze
- Wuchs
- Sommergrüner Strauch oder kleiner Baum
- Höhe
- 3–8 m
- Blätter
- Groß, drei- bis fünflappig, derb
- Blüten
- Im Inneren der Frucht verborgen
- Wurzel
- Tief und weit reichend
Wirkstoffe
Inhaltsstoffe & Wirkstoffe
Die wichtigsten Moleküle und Stoffgruppen, die Feige so wirksam machen.
Enzym
Ficin
Eiweißspaltend, verdauungsfördernd
Polysaccharide
Ballaststoffe
Darmgesundheit
Anbau & Standort
Anbau
Sonnig, geschützt, kalkhaltiger Boden. In milden Klimaten winterhart.
Ernte & Sammeln
Ernte
Frucht reif, wenn sie weich und leicht hängt – Juli bis Oktober.
Hinweise & Vorsicht
Milchsaft kann auf der Haut Reizungen auslösen.
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