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Gerste

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Gerste

Hordeum vulgare · Süßgräser (Poaceae)

Eines der ältesten Getreide der Menschheit – Grundnahrung der Sumerer und Quell für Brot, Brei und Bier.

Wesen

01

Geschmack

Mild, nussig, leicht erdig.

02

Wirkung

Liefert Beta-Glucane, Ballaststoffe und Spurenelemente – sättigend, blutzuckerregulierend.

03

Verwendung

Als Graupen in Suppen, als Flocken im Müsli, als Gerstengras-Pulver in Smoothies.

04

Herkunft

Fruchtbarer Halbmond, Mesopotamien

Passt gut zu

LinsenWurzelgemüseKräuter

Saison

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Über die Pflanze

Gerste

In Mesopotamien war Gerste Zahlungsmittel, Opfergabe und Tafelkost zugleich. Tontafeln aus Sumer dokumentieren detaillierte Erntemengen. Junges Gerstengras gilt heute als Superfood mit hoher Dichte an Chlorophyll und Mineralstoffen.

Aufbau der Pflanze

Wuchs
Einjähriges Süßgras mit aufrechten Halmen
Höhe
60–120 cm
Blätter
Schmal, lang, hellgrün
Blüten
Ähren mit langen Grannen
Wurzel
Faseriges Wurzelsystem

Wirkstoffe

Inhaltsstoffe & Wirkstoffe

Die wichtigsten Moleküle und Stoffgruppen, die Gerste so wirksam machen.

01

Ballaststoff

Beta-Glucane

Senkt Cholesterin, sättigend

02

Pflanzenfarbstoff

Chlorophyll (Gerstengras)

Antioxidativ, blutbildend

Anbau & Standort

Anbau

Anspruchslos, robust gegen Kälte und Trockenheit. Aussaat im Frühjahr oder Herbst.

Ernte & Sammeln

Ernte

Wenn die Ähren goldgelb hängen und die Körner hart sind – meist Juli/August.

KornGerstengras

Rezepte

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