
Heilpflanzen
Gerste
Hordeum vulgare · Süßgräser (Poaceae)
Eines der ältesten Getreide der Menschheit – Grundnahrung der Sumerer und Quell für Brot, Brei und Bier.
Wesen
Geschmack
Mild, nussig, leicht erdig.
Wirkung
Liefert Beta-Glucane, Ballaststoffe und Spurenelemente – sättigend, blutzuckerregulierend.
Verwendung
Als Graupen in Suppen, als Flocken im Müsli, als Gerstengras-Pulver in Smoothies.
Herkunft
Fruchtbarer Halbmond, Mesopotamien
Passt gut zu
Saison
Über die Pflanze
Gerste
In Mesopotamien war Gerste Zahlungsmittel, Opfergabe und Tafelkost zugleich. Tontafeln aus Sumer dokumentieren detaillierte Erntemengen. Junges Gerstengras gilt heute als Superfood mit hoher Dichte an Chlorophyll und Mineralstoffen.
Aufbau der Pflanze
- Wuchs
- Einjähriges Süßgras mit aufrechten Halmen
- Höhe
- 60–120 cm
- Blätter
- Schmal, lang, hellgrün
- Blüten
- Ähren mit langen Grannen
- Wurzel
- Faseriges Wurzelsystem
Wirkstoffe
Inhaltsstoffe & Wirkstoffe
Die wichtigsten Moleküle und Stoffgruppen, die Gerste so wirksam machen.
Ballaststoff
Beta-Glucane
Senkt Cholesterin, sättigend
Pflanzenfarbstoff
Chlorophyll (Gerstengras)
Antioxidativ, blutbildend
Anbau & Standort
Anbau
Anspruchslos, robust gegen Kälte und Trockenheit. Aussaat im Frühjahr oder Herbst.
Ernte & Sammeln
Ernte
Wenn die Ähren goldgelb hängen und die Körner hart sind – meist Juli/August.
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