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Holunder – Blütezeit (Mai–Juni)
Blütezeit (Mai–Juni)
Holunder – Erntezeit – reife Beeren (Aug.–Okt.)
Erntezeit – reife Beeren (Aug.–Okt.)
Holunder – Botanische Illustration
Botanische Illustration
Holunder – Wirkstoffe: Rutin & Sambunigrin
Wirkstoffe: Rutin & Sambunigrin

Heilpflanzen

Holunder

Sambucus nigra · Moschuskrautgewächse (Adoxaceae)

Klassischer Heilstrauch mit cremeweißen Blütendolden im Frühsommer und schwarzen Beeren im Herbst.

Wesen

01

Geschmack

Blüten: blumig-süß. Beeren (gekocht): herb-fruchtig, leicht weinig.

02

Wirkung

Schweißtreibend bei Erkältung, immunstärkend, antiviral (Beeren), entzündungshemmend.

03

Verwendung

Blüten als Sirup, Tee oder ausgebacken; Beeren als Saft, Mus oder Suppe – immer erhitzen.

04

Herkunft

Europa

Passt gut zu

ZitroneApfelIngwer

Saison

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wirkung & Anwendung

Wobei dir diese Pflanze helfen kann

  • Immunsystem

    Stärkt die Abwehrkräfte – bei Erkältungen und Infekten.

  • Entzündung

    Wirkt entzündungshemmend – innerlich wie äußerlich.

Traditionelle Anwendung – ersetzt keine ärztliche Beratung.

Hilft bei

Heilpflanze – bewusst dosieren

Indikationen & Kontraindikationen

Traditionell eingesetzt bei

  • Fieberhafte Erkältung
  • Grippe
  • Nebenhöhlenentzündung

Nicht anwenden bei

  • Rohe Beeren & grüne Pflanzenteile sind giftig – immer erhitzen

Traditionelle Anwendungshinweise – ersetzt keine ärztliche Beratung.

Anwendung & Dosierung

So wendest du sie an

  • Tee

    Holunderblüten-Schwitztee

    Bei fieberhaftem Infekt – heiß trinken.

    Dosis
    2 TL Blüten pro Tasse
    Zubereitung
    10 Min. ziehen, heiß trinken, warm zudecken
    Häufigkeit
    2–3× täglich, akut
  • Küche

    Holunderbeeren-Sirup

    Immunbooster im Winter – Beeren immer erhitzen!

    Dosis
    Beeren 20 Min. kochen, abseihen, mit Zucker 1:1 einkochen
    Häufigkeit
    1 EL täglich prophylaktisch

Richtwerte für erwachsene Anwender – ersetzt keine ärztliche Beratung.

Über die Pflanze

Holunder

Der Schwarze Holunder galt schon den Germanen als heilig. Heute weiß man: seine Beeren enthalten besonders viele Anthocyane, seine Blüten wirken klassisch schweißtreibend bei Erkältung.

Aufbau der Pflanze

Wuchs
Großer, mehrjähriger Strauch oder kleiner Baum
Höhe
300–700 cm
Blätter
Unpaarig gefiedert, 5–7 gezähnte Fiederblätter
Blüten
Cremeweiße Schirmrispen, stark duftend
Wurzel
Flach und weit verzweigt

Wirkstoffe

Inhaltsstoffe & Wirkstoffe

Die wichtigsten Moleküle und Stoffgruppen, die Holunder so wirksam machen.

01

Pflanzenfarbstoff (Beeren)

Anthocyane

Stark antioxidativ, antiviral

02

Cyanogenes Glykosid (roh)

Sambunigrin

Roh leicht giftig – Erhitzen zerstört es

03

Polyphenol

Flavonoide (Rutin)

Gefäßstärkend

04

Vitamin

Vitamin C

Immunstärkend

Anbau & Standort

Anbau

Anspruchslos, halbschattig bis sonnig, nährstoffreicher Boden. Robust und winterhart.

Ernte & Sammeln

Ernte

Blüten an trockenen, sonnigen Tagen im Mai/Juni. Beeren ab Ende August dunkel und vollreif – immer erhitzen.

BlütenBeeren

Hinweise & Vorsicht

Rohe Beeren, Blätter und Rinde sind leicht giftig (Übelkeit). Beeren immer kochen.

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