


Heilpflanzen
Kurkuma
Curcuma longa · Ingwergewächse (Zingiberaceae)
Tropisches Rhizom mit leuchtend orangefarbenem Fleisch, zentraler Bestandteil der indischen Küche und Ayurveda.
Wesen
Geschmack
Erdig, leicht bitter, warm-würzig.
Wirkung
Stark entzündungshemmend und antioxidativ, unterstützt Leber, Galle und Gelenke.
Verwendung
Frisch oder als Pulver in Currys, Goldener Milch, Reisgerichten, Suppen und Smoothies. Zusammen mit Pfeffer besser bioverfügbar.
Herkunft
Südasien
Passt gut zu
Saison
Über die Pflanze
Kurkuma
Kurkuma wird seit über 4 000 Jahren in Indien angebaut und gilt im Ayurveda als reinigendes „goldenes Gewürz". Curcumin ist der wichtigste Wirkstoff.
Aufbau der Pflanze
- Wuchs
- Mehrjährige Staude mit unterirdischem Rhizom
- Höhe
- 60–100 cm
- Blätter
- Lang, lanzettlich, glänzend grün
- Blüten
- Hellgelb bis rosa in dichten Ähren
- Wurzel
- Verzweigtes, orangefarbenes Rhizom
Wirkstoffe
Inhaltsstoffe & Wirkstoffe
Die wichtigsten Moleküle und Stoffgruppen, die Kurkuma so wirksam machen.
Curcuminoid (Polyphenol)
Curcumin
Stark entzündungshemmend, antioxidativ
Ätherisches Öl
Turmerone
Neuroprotektiv, antimikrobiell
Mineralstoffe
Mangan, Eisen
Stoffwechselunterstützend
Anbau & Standort
Anbau
Warmer, halbschattiger Standort, feucht-humose Erde, frostfrei.
Ernte & Sammeln
Ernte
Rhizome nach 8–10 Monaten ausgraben, wenn das Laub vergilbt.
Hinweise & Vorsicht
Hohe Mengen können bei Gallensteinen Beschwerden auslösen.
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