



Gemüse
Paprika
Capsicum annuum · Nachtschattengewächse (Solanaceae)
Buntes Fruchtgemüse mit knackigem Biss und einem der höchsten Vitamin-C-Gehalte überhaupt.
Wesen
Geschmack
Süß-fruchtig (rot/gelb), grasig-frisch (grün), je nach Sorte mild bis brennend scharf.
Wirkung
Sehr reich an Vitamin C (mehr als Zitrusfrüchte), Beta-Carotin und Capsaicin (in scharfen Sorten). Antioxidativ, durchblutungsfördernd, stoffwechselanregend.
Verwendung
Roh als Snack und im Salat, geröstet in Gazpacho und Suppen, gefüllt, gegrillt, als Paprikapulver oder eingelegt.
Herkunft
Mittel- und Südamerika
Passt gut zu
Saison
Über die Pflanze
Paprika
Paprika stammt aus Mittel- und Südamerika und wurde von Columbus nach Europa gebracht. Aus der Wildform entstanden milde Gemüsepaprikas und scharfe Chilis. Vor allem in Ungarn und Spanien wurde sie zur Kulturpflanze von nationaler Bedeutung.
Aufbau der Pflanze
- Wuchs
- Einjährige bis ausdauernde, buschig wachsende Pflanze
- Höhe
- 40–120 cm
- Blätter
- Eiförmig bis lanzettlich, glatt, mittelgrün
- Blüten
- Klein, weiß bis violett, sternförmig, selbstbestäubend
- Wurzel
- Verzweigte Pfahlwurzel
Wirkstoffe
Inhaltsstoffe & Wirkstoffe
Die wichtigsten Moleküle und Stoffgruppen, die Paprika so wirksam machen.
Vitamin
Vitamin C
Bis 140 mg/100 g – Immunsystem, Eisenaufnahme
Carotinoid
Beta-Carotin
Vorstufe von Vitamin A, antioxidativ
Alkaloid
Capsaicin
In scharfen Sorten: durchblutungsfördernd, schmerzlindernd
Carotinoid
Capsanthin
Verantwortlich für die rote Farbe, antioxidativ
Anbau & Standort
Anbau
Vollsonniger, windgeschützter Standort mit warmem, nährstoffreichem Boden. Vorziehen ab Februar, ab Mitte Mai ins Freiland oder besser ins Gewächshaus.
Ernte & Sammeln
Ernte
Grün früh, vollreif rot oder gelb. Mit Stielansatz schneiden, kühl und trocken lagern – im Kühlschrank ca. 1 Woche haltbar.
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