



Gemüse
Tomate
Solanum lycopersicum · Nachtschattengewächse (Solanaceae)
Sonnenverwöhntes Fruchtgemüse mit kräftiger Farbe und intensivem Aroma – Basis unzähliger Küchen weltweit.
Wesen
Geschmack
Süß-säuerlich, saftig, sonnenwarm aromatisch.
Wirkung
Reich an Lycopin – einem starken Antioxidans, das durch Erhitzen besser verfügbar wird. Liefert Vitamin C, Kalium und Folsäure; gut für Herz und Haut.
Verwendung
Roh in Salaten, püriert in Suppen wie Gazpacho, geschmort in Saucen, getrocknet, eingelegt oder als Mark.
Herkunft
Westliches Südamerika (Anden)
Passt gut zu
Saison
Über die Pflanze
Tomate
Die Tomate stammt aus den Anden Südamerikas und wurde von den Azteken kultiviert. Über Spanien kam sie im 16. Jh. nach Europa, lange als Zierpflanze. Heute zählt sie zu den meistangebauten Gemüsearten – mit tausenden Sorten von Cherry bis Ochsenherz.
Aufbau der Pflanze
- Wuchs
- Einjährige, krautige Pflanze, oft Stab- oder Buschwuchs
- Höhe
- 0,5–2 m
- Blätter
- Fiederteilig, aromatisch duftend, leicht behaart
- Blüten
- Klein, gelb, in Trauben, selbstbestäubend
- Wurzel
- Verzweigte Pfahlwurzel, bildet leicht Adventivwurzeln
Wirkstoffe
Inhaltsstoffe & Wirkstoffe
Die wichtigsten Moleküle und Stoffgruppen, die Tomate so wirksam machen.
Carotinoid
Lycopin
Starkes Antioxidans, schützt Zellen und Gefäße
Vitamin
Vitamin C
Immunsystem, Kollagenbildung
Mineralstoff
Kalium
Wassserhaushalt, Blutdruck
B-Vitamin
Folsäure
Zellteilung, wichtig in der Schwangerschaft
Anbau & Standort
Anbau
Vollsonniger, warmer Standort mit nährstoffreichem Boden. Vorziehen ab März, ab Mitte Mai ins Freiland oder Gewächshaus. Regelmäßig ausgeizen und gleichmäßig wässern.
Ernte & Sammeln
Ernte
Reif, wenn die Frucht vollfarbig ist und sich mit leichtem Druck löst. Bei Raumtemperatur lagern – nicht im Kühlschrank, sonst geht das Aroma verloren.
Hinweise & Vorsicht
Blätter, Stiele und unreife grüne Früchte enthalten Solanin und sind nicht zum Verzehr geeignet.
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