



Heilpflanzen
Vanille
Vanilla planifolia · Orchideengewächse (Orchidaceae)
Kletternde Orchidee, deren fermentierte Schoten das edelste Gewürz der Welt liefern.
Wesen
Geschmack
Warm-süßlich, blumig, cremig, mit feinen Holznoten.
Wirkung
Vanillin wirkt mild beruhigend und stimmungshebend. Aromatherapeutisch wird Vanille mit Geborgenheit und Entspannung verbunden.
Verwendung
Schote, Mark und Extrakt für Desserts, Backwaren, Cremes, Kakao- und Kokosspeisen wie Bala Baiana.
Herkunft
Mexiko und Mittelamerika
Passt gut zu
Saison
Über die Pflanze
Vanille
Die Vanille stammt aus den Wäldern Mexikos und war bei den Azteken eng mit Kakao verbunden. Heute wird sie vor allem auf Madagaskar, La Réunion und Tahiti angebaut – ihre Schoten werden mühsam von Hand bestäubt und über Monate fermentiert.
Aufbau der Pflanze
- Wuchs
- Kletternde, mehrjährige Orchidee
- Höhe
- Rankt bis 15 m an Bäumen
- Blätter
- Fleischig, länglich, dunkelgrün
- Blüten
- Blassgelb-grün, nur einen Tag geöffnet
- Wurzel
- Luft- und Bodenwurzeln
Wirkstoffe
Inhaltsstoffe & Wirkstoffe
Die wichtigsten Moleküle und Stoffgruppen, die Vanille so wirksam machen.
Aromastoff (Phenol)
Vanillin
Beruhigend, stimmungsaufhellend
Phenolsäure
Vanillinsäure
Antioxidativ
Sekundäre Pflanzenstoffe
Polyphenole
Zellschützend
Anbau & Standort
Anbau
Nur in feuchten Tropen, an Stützbäumen kletternd. Blüten müssen manuell bestäubt werden – außerhalb Mexikos fehlt der natürliche Bestäuber.
Ernte & Sammeln
Ernte
Schoten werden noch grün geerntet und über Monate in Fermentations- und Trocknungsphasen zur aromatischen schwarzen Vanille verarbeitet.
Rezepte
Rezepte mit Vanille
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